GIS Day im Zeichen der Geoforschung

Der 3. GIS Day am Deutschen GeoForschungsZentrum

Jennifer Hörstel (3. Sem. BA Kartographie und Geomedien) präsentiert ihre praktischen Studienarbeiten

Zum dritten Mal beteiligte sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), am internationalen GIS Day 2013, der in diesem Jahr ganz im Zeichen von GIS-Anwendungen in der Geoforschung stand.

Etwa 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Telegrafenberges mit dem GFZ, dem Alfred-Wegener Institut (AWI) und dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Externen aus der Region Berlin/Brandenburg fanden den Weg in den großen Hörsaal des Wissenschaftsparks Albert Einstein, um sich über Anwendungen rund um das Thema GIS zu informieren. Zu den externen Einrichtungen gehörten unter anderem die Universität Potsdam, die Berliner Humboldt-Universität, die Beuth Hochschule Berlin und das Landesamt für Geobasisinformation Brandenburg (LGB). Einmal mehr hat sich damit das GFZ als regionaler Schlüsselakteur im für die Geoforschung so wichtigen Werkzeug GIS gezeigt.

Der GFZ GIS Day bot in diesem Jahr vier höchst abwechslungsreiche Vortragsblöcke aus 15 Vorträgen und einer kleineren Poster-Session. Das Spektrum der Vorträge umfasste Forschungsfragen rund um Geodaten und GIS bis hin zu Werkstattberichten über neuere GIS-Anwendungen. So wurden Wege aufgezeigt, wie Daten aus einer Quelle in verschiedene Distributionskanäle, darunter GIS und GDI, gespeist werden können. Aus Perspektive der Technischen Informationsbibliothek Hannover wurden zudem Lösungsansätze vorgestellt, wie GIS-Software und GIS-Arbeitsabläufe und -Ergebnisse für die Nachwelt gesichert werden können. Im weiteren Verlauf stellte das Potsdamer Landesamt für Geobasisinformation (LGB) die Leichtigkeit der Nutzung ihrer vielfältigen Geodienste für die Geoforschung vor. Neue GIS-Anwendungen wurden beispielsweise in einem Vortrag des PIK gezeigt, welche die ci:grasp Web-Plattform für wissenschaftliche Informationen zu Klimawirkungen in Karten darstellten. Auch mit dem Projekt Brandenburg 3D wurde eine spannende Webanwendung zum geologischen Untergrund Brandenburgs vorgestellt. Die Geomatiker des GFZs gaben zudem in einem eigenen Beitrag einen Ausblick auf den Nutzen von UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) für die Geoforschung und stellten die Funktionsweise des GFZ-eigenen Hexacopters vor.

Den Schlusspunkt des GIS Day 2013 am GFZ setzte wieder die mit Spannung erwartetet Tombola, die auch in diesem Jahr vom Verein der Freunde und Förderer des GFZ (FFGFZ e.V.) finanziell unterstützt wurde. Weitere Unterstützung wurde durch Give Aways von Esri Deutschland und dem FOSSGIS e.V. geleistet.

Matthias Schroeder
Deutsches GeoForschungsZentrum – Centre for GeoInformationsTechnology (CeGIT), Potsdam